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Biosecurity Measures

Desinfektion kontaminierter Imkereiausrüstung und des Beutenmaterials von EFB-symptomatischen Bienenvölkern

15 Mar 2025
Best practice

Ähnliche Praktiken:

Desinfektion oder Abflammen von Imkereigeräten (z. B. Holzbeuten, Bretter, Rahmen, Waben, Wachs usw.)

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Bei klinischen Anzeichen von EFB einen (teilweisen) Kunstschwarm machen

Nachweis typischer EFB-Zeichen und LaboranalysenUmgang mit asymptomatischen Bienenvölkern, wenn EFB-Fälle im Bienenstock oder in anderen Bienenstöcken desselben Imkers/derselben Imkerin festgestellt wurden

Bei Bienenvölkern mit klinischen Symptomen der Europäischen Faulbrut (EFB) sollten geeignete Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um eine Verschleppung der Krankheitserreger auf andere Bienenvölker zu vermeiden.

Hygienemaßnahmen

Reinigung der Betriebsmittel

Nach Arbeiten an betroffenen Bienenvölkern sollten Stockmeißel, Handschuhe, Abkehrbesen und andere Betriebsmittel gründlich gereinigt und bei Bedarf desinfiziert werden. Dadurch wird das Risiko einer Übertragung des Erregers auf weitere Bienenvölker deutlich reduziert.

Reinigung und Desinfektion der Beuten

Leere Beutenteile sollten zunächst gründlich mechanisch von Wachs-, Propolis- und Schmutzrückständen befreit werden. Anschließend können sie mit geeigneten Verfahren desinfiziert werden. Bei Holzbeuten kommen je nach Material und Verschmutzungsgrad beispielsweise das Abflammen der Oberflächen oder andere geeignete Desinfektionsverfahren in Betracht.

Umgang mit Waben

Stark verschmutzte oder klinisch auffällige Brutwaben sollten aus dem Bienenvolk entfernt und eingeschmolzen werden. Waben aus EFB-symptomatischen Bienenvölkern sollten nicht in andere Bienenvölker umgehängt werden.

Nicht desinfizierbare Materialien

Stark kontaminierte oder nicht ausreichend zu reinigende Materialien, beispielsweise alte Abkehrbesen oder beschädigte Holzteile, sollten entsorgt werden.

Hinweis

Da die Europäische Faulbrut in Deutschland derzeit nicht anzeigepflichtig ist, liegt die Verantwortung für geeignete Hygienemaßnahmen grundsätzlich beim Imker. Bei Unsicherheiten oder gehäuftem Auftreten klinischer Symptome empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Bienengesundheitsdienst oder einem Bienensachverständigen.

Weiterführende Unterlagen

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