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Biosecurity Measures

Wärmebehandlung zur Varroabekämpfung

31 May 2023
Best practice

Die Wärmebehandlung kann zur Varroabekämpfung für ganze Bienenvölker oder für einzelne Brutwaben durchgeführt werden.

Diese Methode profitiert von der unterschiedlichen Temperaturtoleranz von Bienen und Varroen. Die verschlossene Bienenbrut verträgt kurzzeitige Temperaturen bis zu fast 44 °C, während die Varroamilbe keine Temperaturen über 40 °C verträgt. Bei der Wärmebehandlung gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: entweder man entnimmt einzelne Brutwaben und setzt sie einer Wärmebehandlung aus, oder man befestigt Sensoren an unterschiedlichen Stellen im Volk, um auf Volkebene zu behandeln. In beiden Fällen sollte die Temperatur in der Nähe von 44 °C liegen und einige Stunden lang auf dieser Temperatur gehalten werden, um zu gewährleisten, dass sie in die Brutzellen dringt.

Diese Methode ist in der Regel jedoch zeitaufwändig und erfordert Geräte, die nicht ohne weiteres verfügbar sind. Fragen Sie eventuell in ihrem Imkerverein, nach ob für die Gemeinschaft dementsprechendes Gerät angeschafft wurde.

Referenzen

Sandrock, C., Wohlfahrt, J., Brunner, W., & Brunner, P. (2024). Efficacy and trade-offs of an innovative hyperthermia device to control Varroa destructor in honeybee colonies. Journal of Pest Science, 97(3), 1433-1450.

Porporato, M., Manino, A., Cuttini, D., Lorenzon, S., Ciaudano, S., & Parodi, V. (2022). Varroa control by means of a hyperthermic device. Applied Sciences, 12(16), 8138.

Warning

Das Wichtigste ist, dass die Temperaturregelung sehr präzise ist und die Wärme gleichmäßig im System verteilt wird, um Varroa zu bekämpfen und gleichzeitig Brutschäden zu vermeiden.

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